Postämter haben verschiedene Strategien ihre Warteschlangen zu organisieren. Grundsätzlich gibt es folgende Philosophien:
Eine Schlange pro Schater — zentrale Schlange — Ticket/Nummersystem
„Eine Schlange pro Schalter“ ist inzwischen zum Glück fast nicht mehr zu finden. Heutzutage gibt es hauptsächlich zentrale Schlangen und Ticket/Nummersysteme.
Ein deutsches Postamt an einem Samstag Nachmittag. „Zentrale Schlange“, Wartezeit ~15-20 Minuten. Alle Kunden sind in der Schlange „gefangen“. Wagt man es die Schlange zu verlassen, wird man vom „Samstagnachmittagsmob“ dazu gezwungen sich wieder hinten anzustellen.
Man wird der Möglichkeit beraubt die Zeit effektiv zu nutzen. Man kann kein anderes Geschäft aufsuchen, oder sich die von der Post veilgebotene Ware anschauen. Ergebnis: Kein Umsatz!
Das Schweizer Pendant der Post nutzt selbst in kleinen Filialen ein Nummer/Ticket-system. Kein eintöniges Warten. Ist die Wartezeit gar zu lang, kann man nebenan einen Kaffee schlürfen. Oder bei der Post höchstselbst einkaufen. „Zufälligerweise“ hat die Post da einige Angebote auf Lager. Ergebnis: Umsatz, und/oder zufriedene Kunden. Win – win. Eigentlich ein no-brainer?!
